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Letzte Änderung
Feb 3, 2016

Willkommen auf dieser Homepage

Es stellt sich vor Prof. Dr. Friedrich Kümmel Professor für Philosophie i. R., geb. 1933 in Essingen, Ostalb, tätig an den Pädagogischen Hochschulen Reutlingen (1967-1986), Ludwigsburg (1986-1998) und an der Universität Tübingen (bis dato) Friedrich Kümmel  
Was Sie auf diesen Seiten erwartet Diese Seite und Zur Person informiert Sie kurz über meine Person und wie sie von anderen wahrgenommen wird.
Auf der Seite Bibliographie können Sie sich über meine bisherigen Publikationen informieren.
Unter Schriften kommen Sie zu dem nach Sachgebieten geordneten Verzeichnis der ins Internet eingestellten Schriften. Um die Zitierfähigkeit zu erhalten, sind bei jeder Arbeit die Seitenzahl, die Dateigröße und am Beginn jeder Schrift der Erscheinungsort und die Seitenumbrüche der Originalausgabe vermerkt sowie eine kurze Inhaltsübersicht vorangestellt.
 
Woran ich gerade arbeite Seit ich im Ruhestand bin, arbeite ich an Studien zur Logik der Disjunktion. Sie unterscheidet sich wesentlich von der herkömmlichen Logik entscheidbarer Alternativen (wie ich sie nenne) und erlaubt eine komplexere Betrachtung logischer Sachlagen, die auch den Aspekten der Nichtentscheidbarkeit (Dilemmata, Aporien, Widersprüche, Paradoxien, Antinomien etc.) Rechnung trägt und den Gesichtspunkt "verkehrter" Welten (Welten des Scheins, der Glaubensannahmen und Postulate usw.) auszuarbeiten erlaubt. Damit gewinnt die Logik ihre erkenntnistheoretische Relevanz zurück.
Zur Veröffentlichung stehen zwei Bücher an: "Protagoras' Homo-mensura-Satz und die Frage nach den Grundlagen einer Erkenntnis ohne Allgemeines" (ca. 200 Manuskriptseiten), wo der Versuch unternommen wird, den Homo-mensura-Satz als eine nicht-relativistische These zu interpretieren und Konsequenzen aus diesem Sachverhalt zu ziehen. "Der Ort des Menschen in der disjunktiven Struktur. Studien zur Logik der Disjunktion" (ca. 180 Manuskriptseiten). Hier werden Ansätze zu einer "Logik des Orts" entwickelt und an einzelnen Beispielen durchdekliniert. Nahezu abgeschlossen ist ein Buch über "Möglichkeiten und Grenzen der Hermeneutik als Methode". Hermeneutik paßt nicht in das Schema der Aussagenlogik, aber auch nicht in das einer Dialektik. Es gilt somit, die logischen Grundlagen hermeneutischen Denkens genauer auszuleuchten.
Zur Hälfte fertig ist eine Untersuchung über das Verhältnis von "Parmenides und Heraklit. Grundlagen eines neuen Denkens". Darin werden die gemeinsamen logischen Grundlagen beider Denker entwickelt und die These entkräftet, sie seien sie unversöhnliche Antipoden. Weitere historisch orientierte Werke zur "Logik der Disjunktion" sind geplant.
Als Motto für die hier eingeschlagene Richtung meines Denkens kann gelten:
"Lasset euch künden: Es soll verschwinden Die Qual der Erde, daß Friede werde."
Christian Wagner (1835-1918), Dichter aus Warmbronn bei Leonberg.
"So wär' es hier im höchsten Sinne wahr, erwiedert' ich, daß ohne Freiheit alles todt ist.
Ja wohl, rief er, wächst doch kein Grashalm auf, wenn nicht ein eigner Lebenskeim in ihm ist! wie viel mehr in mir! und darum, Lieber! weil ich frei im höchsten Sinne, weil ich anfangslos mich fühle, darum glaub' ich, daß ich endlos, daß ich unzerstörbar bin. Hat mich eines Töpfers Hand gemacht, so mag er sein Gefäß zerschlagen, wie es ihm gefällt. Doch was da lebt, muß unerzeugt, muß göttlicher Natur in seinem Keime seyn, erhaben über alle Macht, und alle Kunst, und darum unverletzlich, ewig. Jeder hat seine Mysterien, lieber Hyperion! seine geheimern Gedanken; diß waren die meinen; seit ich denke. Was lebt, ist unvertilgbar, bleibt in seiner tiefsten Knechtsform frei, bleibt Eins und wenn du es scheidest bis auf den Grund, bleibt unverwundet und wenn du bis ins Mark es zerschlägst und sein Wesen entfliegt dir siegend unter den Händen. -"
Friedrich Hölderlin, Hyperion, Zweiter Band, Zweites Buch, Hyperion an Bellarmin.
 
Wie es andere sehen Georgios Gogos anläßlich des 65. Geburtstags Würdigung Wuerdigung.pdf (47 kB).